Chemie neu denken.
Defossilisieren statt dekarbonisieren.
Wir listen fossilfreie Alternativen zu fossilen Standardmaterialien: bio-basiert oder direkt aus Luft-CO₂.
Defossilisieren statt dekarbonisieren
Kunststoffe und die meisten Produkte der Chemie sind aus Kohlenstoff aufgebaut. Ohne Kohlenstoff gibt es sie nicht. Ihn aus der Chemie herauszuholen, hieße auf diese Materialien zu verzichten.
Das Problem ist nicht der Kohlenstoff, sondern seine Herkunft. Stammt er aus Erdöl, Erdgas oder Kohle, landet früher oder später zusätzliches CO₂ in der Atmosphäre. Deshalb ändern wir die Quelle: Kohlenstoff aus Pflanzen oder aus dem CO₂ der Luft.
#SafeToBurn🔥
Alles, was wir listen, ist #SafeToBurn: Der Kohlenstoff stammt aus der Luft, nicht aus dem Boden. Verbrennt man das Material, schließt sich der Kreis, statt dass die CO₂-Konzentration steigt.
Beim Verbrennen wird die im Material gebundene Energie wieder frei. Unser Ansatz: Material als Energiespeicher nutzen und die Energie bei Bedarf zurückholen, etwa in der Dunkelflaute.
MehrRegulatorik
Eingekauftes Material zählt in der CO₂-Bilanz des Käufers. Große Unternehmen müssen diese Zahlen ab dem Geschäftsjahr 2027 berichten. Wie sich ein Materialwechsel dort auswirkt, hängt vom PCF des Lieferanten und der Berichtsmethodik ab.
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Tim Breitmar
Ich bin gelernter Chemietechniker und war danach Unternehmer in der Solarbranche. Der Solarausbau kommt gut voran. Das Problem mittlerweile ist die fehlende Speicherung der Energie. Chemikalien basieren heute überwiegend auf Erdöl und Erdgas. Doch Strom lässt sich auch in Form von Plastik langfristig speichern und löst damit gleichzeitig das Problem der fossilen Herkunft von chemischen Grundstoffen und kann beitragen zur strategischen Energiespeicherung eines erneuerbaren Energiesystems.
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